NEWS

Herzlich willkommen auf der NEWS-Seite der GEDOK Mitteldeutschland e.V. Hier informieren wir über all die Themen, Aspekte, Ausschreibungen und künstlerischen Neuigkeiten, die wichtig für unsere Mitglieder und interessierte Künstler*innen sein könnten.

 

Um zu erfahren, was die GEDOK Mitteldeutschland ausmacht und wie wir arbeiten, startet man am besten hier.


21. Januar - Musik-Theater-Performance in der HGB Leipzig

13. Januar 2023


20. Januar - Ausstellungseröffnung in Schkeuditz

13. Januar 2023


19. Januar - Ausstellungsöffnung in der Frauenkultur Leipzig

13. Januar 2023


Mutwillige Beschädigung von Kulturgut - Bitte um Unterstützung

7. Januar 2023

In Kooperation mit dem Ev.- Luth. Friedhofsverband, der GEDOK Mitteldeutschland e. V (GEDOK MD) und dem Via Regia Begegnungsraum Sachsen e. V. werden in der Alten Salzstraße, der Via Regia, seit 2015 jährlich wechselnde großformatige Bilder in einer Freiluftgalerie präsentiert. Gezeigt werden die künstlerischen Arbeiten der jährlich im Juli stattfindenden Internationalen Symposien, an denen sich 10 Künstler*innen beteiligen. Mit der Einrichtung des Via Regia Begegnungsortes 2018 und weiteren Galerien auf dem Parkfriedhof Leipzig-Plagwitz entwickelte sich so ein Kunst-Ort im Leipziger Westen; ein besonderer und einmaliger Ort, der Friedhofs-, Denkmals- und bildende Kunst miteinander verbindet und der inzwischen über die Stadt und Landesgrenzen hinaus bekannt ist. 

 

Entsetzt, empört und fassungslos nahmen wir zur Kenntnis, dass in der aktuellen Ausstellung, die die Arbeiten des Internationalen Symposiums 2022 präsentiert, zum Jahreswechsel drei Bilder mit Graffiti beschmiert und beschädigt wurden. (siehe Anlage) Die Höhe des Sachschadens beträgt geschätzte 12.100,00 €.

 

Der Friedhofsversband, als Eigentümer des Grundstückes stellte Anzeige bei der Polizei. Für die GEDOK Mitteldeutschland, ein ehrenamtlich arbeitender Verein, der ausschließlich mit Projektfördermitteln arbeitet, sowie für die betroffenen Künstler*innen ist dies eine Katastrophe. 

 

Die Hoffnung, dass die Verursachenden gefasst und für den Schaden haftbar gemacht werden können, ist nicht sehr groß. Ebenso wird die Frage, warum diese Bilder mutwillig beschädigt wurden, offenbleiben. Dennoch wären wir allen dankbar, die uns bei der Lösung dieses Problems - der Suche nach dem Täter*innen sowie der Wiederinstandsetzung der beschädigten Werke unterstützen.

 

Kontakt: 

GEDOK Mitteldeutschland e. V .Haus des Buches, Gerichtsweg 28., 04103 Leipzig

E-Mail: gedok.leipzig@gmx.de

Anrufbeantworter: 0341 9939 0080

 

Bankverbindung: GEDOK Mitteldeutschland e. V.

IBAN: DE73 8605 5592 1140 6279 09 

BIC: WELADE8LXXX

Kreditinstitut: Sparkasse Leipzig

 


28. Januar - ArbeitsKunstRaum bei und mit Doreen Grün

7. Januar 2023

Blick ins Atelier von Dorren Grün
Blick ins Atelier von Dorren Grün

Der Arbeitskunstraum ist ein Treffpunkt, zu dem die Künstler*innen in ihre Arbeitsräume einladen, um die Bandbreite ihrer künstlerischen Tätigkeiten und Aktivitäten näher kennenzulernen, sich auszutauschen, über Freiberuflichkeit und Kunst zu philosophieren oder neue Projektidee zu entwickeln. Am 28. Januar 2023, ab 14 Uhr in die Ludwig-Kirsch-Str. 22 nach Chemnitz. 

Als Gast ist die Chemnitzer Grafikerin Stephanie Brittnacher geladen. 

 

Wer mit nach Chemnitz fahren möchte, meldet sich bitte bis zum 20.01.2023 per E-Mail bei gedok.leipzig@gmx.de an.

 


ab 11. Januar - "Wanderungen" in der GEDOK en passant Galerie

6. Januar 2023

Am 11. Januar eröffnet Astrid Homuth ihre Ausstellung "Wanderungen" in der GEDOK en passant Galerie. Gezeigt werden Aquarelle, über deren Entstehungsprozess die Künstlerin sagt: "Ich arbeite vorwiegend in Aquarell- und Eitemperatechnik.

Für diese Ausstellung habe ich Bilder herausgesucht, die während des Internationalen Landschaftspleinairs in Schwedt an der Oder im Sommer 2022 entstanden sind. Die Arbeit am Wasser und mit dem Wasser und nicht gegen die Strömung.

 

Ich arbeitete am Wasser und ließ zarte Aquarelle durch mehrfaches Überspülen mit dem Flusswasser und erneutes Auftragen der Farbe entstehen. Mit Eitempera konnte ich später die erfassten Strukturen auf Leinwand oder Holz als Bildträger bringen. Dabei ging es vorwiegend um den Prozess des Hinzufügens, Trocknens und Abwaschen der Farbe. Nichts ist von Bestand, Strukturen werden aufgebrochen und bilden die Grundlage für Weiteres. Es gilt, den Malprozess als solches zu verdeutlichen, der Weg ist das Ziel sozusagen. ..." 

 

Für weitere Einblicke in den Schaffensprozess lädt die Künstlerin zum Gespräch zu den folgenden Terminen: 

  • 03.02.2023, 15 Uhr Künstlerinnengespräch
  • 01.03.2023, 15 Uhr Führung und Künstlerinnengespräch

 

Wann: 11. Januar bis 31. März 2023

Wo: Haus des Buches, Foyer 1. Etage, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig 

Mo - Do 9-17 Uhr sowie Fr. 9-16 Uhr

 


November bis Januar - 37. Leipziger Grafikbörse – "Turbulenzen"

8. Dezember 2022


9. Dezember - Lyrikabend "zwischen Menschen und Dingen"

28. November 2022


2. Dezember - Finissage der Ausstellung RESONANZ

27.November 2022

Wo: Galerie "Karl liebt Käthe" im Kulturkaufhaus DAS TIETZ in Chemnitz, Moritzstr. 20


23. November - Midissage zu GEDOK-Ausstellung

19.November 2022


21. November - Friedensgebet

15. November 2022

 

Gern möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf das anstehende Friedensgebet am Montag, den 21.11.2022, um 17 Uhr in der Leipziger Nikolaikirche lenken. Es steht im Zeichen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. Allgemein ist es thematisch in diesem Jahr mit "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" überschrieben, für Terres des Femmes im Speziellen lautet das Jahresmotto 2022 "Trautes Heim - Leid allein".  

 

Wie schon im Vorjahr laden auch zu diesem Gebet wieder die Künstlerinnenvereinigung GEDOK/Mitteldeutschland e.V. und der sächsische Landesfamilienverband für Alleinerziehende SHIA e.V. - unterstützt von der Nikolaikirchgemeinde - ein.

 

Mitwirkende

  • Dr. Gesine Märtens, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium der Justiz sowie für Demokratie, Europa und Gleichstellung in Sachsen zuständig,  wird das Eingangsstatement halten.
  • Susanne Köhler, Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen;
  • Genka Lapön, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leipzig;
  • Kantor Markus Kaufmann von der Nikolaikirche,
  • Predigen wird Vikar Maximilian Sossai.

sowie die Mitglieder und GEDOK-Künstlerinnen Angelika Dietzel, Sylvia Gerlach, Katharina Zönnchen, Petra Herrmann, Sabrina Quintero, Kerstin Krieg, Liliana Osorio de Rosen und Brunhild Fischer. 

 

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen geht auf die Verschleppung, Folterung und Ermordung dreier Regimegegnerinnen, der Schwestern Mirabel, durch den militärischen Geheimdienst der Trujillo-Diktatur in der Dominikanischen Republik am 25. November 1960 zurück. Der Mut der Schwestern gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. Seit 1981 wird besagter Novembertag jährlich als internationaler Gedenktag begangen.


14.November - Veröffentlichung einer neuen Publikation

15.November 2022

Der GEDOK Bundesverband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V. hat unter dem Titel „Wir sprechen vom Wasser“ seine erste bundesweit ausgeschriebene Anthologie herausgegeben, erschienen im Projektverlag auf 207 Seiten. 47 Autorinnen verschiedener Generationen und Regionen nähern sich darin einem „lebenswichtigen“ Thema vor dem Hintergrund unterschiedlich geprägter Biografien und einer im deutschen Sprachraum in dieser Form erstmaligen Bandbreite unterschiedlicher Perspektiven.  

 

Der Band behandelt diverse Facetten des Elementes Wasser und seine widersprüchlichen existenziellen Auswirkungen zwischen Heilkraft und Zerstörung. Von Gedichten über Essays bis hin zu einer Kriminalgeschichte öffnet sich ein weit gefächertes Spektrum der literarischen Genres.  

 

Die Autorinnen des bundesweit in 23 Regionalgruppen vernetzten Verbandes wurden durch Arbeitsstipendien der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf gefördert. Initiatorinnen des Projektes waren die Lyrikerin Marion Hinz und die Romanautorin Anja Liedtke in Zusammenarbeit mit der Literaturwissenschaftlerin Christine Hummel.   

 

Die auch grafisch ansprechend gestaltete Anthologie ist ab sofort zum Preis von 18,50 Euro im Buchhandel erhältlich und trägt die ISBN-Nr. 978-3-89733-575-2. 


11.November - Festakt 30 Jahre GEDOK

28.Oktober 2022


1. November - Vernissage zur Ausstellung "Farb- und Formtagebuch"

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11.Oktober -  Künstlerinnen-Gespräch in der GEDOK en passant Galerie

7.Oktober 2022

Im von Petra Kießling moderierten Künstlerinnen-Gespräch können Doreen Grün und Sylvia Gerlach zu ihren gegenwärtig in der en passant Galerie ausgestellten Werken befragt werden. 

 

Wann: 11. Oktober 2022, ab 16:30 Uhr

Wo: Haus des Buches, Foyer 1. Etage, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig 

Der Eintritt ist frei.


4.Oktober - GEDOK en passant Galerie

18.September 2022

Doreen Grün und Sylvia Gerlach, zwei Künstlerinnen der GEDOK Mitteldeutschland stellen ihre Positionen zur Landschaftsmalerei vor. Sylvia Gerlach verwendet das Wasser als Mittel für ihre farbgewaltigen Aquarelle. Die Motive für ihre Arbeiten gewann sie auf ihren Reisen durch Europa. Die Aquarelle verstehen sich auch als innere Landschaften. Doreen Grün hält das fluide Medium mit der Farbe fest. Mit ihren Taucherinnen lädt sie ein, die Perspektive zu wechseln.

 

Wann: ab 4. Oktober 2022 bis 2. Januar 2023

Wo: Haus des Buches, Foyer 1. Etage, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig 

Mo - Do 9-17 Uhr sowie Fr. 9-16 Uhr


30. September - Green Color Space No. 1

8. September 2022

 

In dieser Ausstellung "Green Space" setzen sich Künstlerinnen der GEDOK Mitteldeutschland

gemeinsam mit anderen Kunstschaffenden

mit der Farbe Grün auseinander.

Kuratiert wird die Ausstellung von Jelena Radosavljevic und Nori Blume

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Vernissage im Rahmen des LINDENOW Festivals

30.09.2022

18 Uhr

Ausstellungsdauer 01.10. – 07.10.2022

Täglich 11 - 18 Uhr

Kunstraum in die Markranstädter Straße 2a

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02.10.2022

Performance von Tatjana Bikic

Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben

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Die Ausstellung ist der Farbe Grün gewidmet.

Alle in "Green Space" gezeigten Arbeiten, von der Malerei bis zur Performance, setzen sich auf

unterschiedliche Weise mit diesem formalen Thema auseinander.

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Alle weiteren Informationen erfahren sie über Instagram oder unsere Homepage

https://www.instagram.com/gedok_mitteldeutschland/

 

http://www.lindenow.org


29. September - Künstlerinnengespräch mit Gisela Kohl-Eppelt

8. September 2022


25. August - Finissage mit Verleihung des 15. ISOLDE-HAMM-Preises

19.August 2022


10. August - Führung durch die Jahresausstellung

8. August 2022

Mit der aktuellen Jahresausstellung "vier von vielen" erinnert die GEDOK Mitteldeutschland an die bereits verstorbenen Künstlerinnen Christel Blume-Benzler, Edith Müller-Schkeuditz, Helga M. Novak und Dora Schönefeld. Sie lebten im Zeitraum von 1921 bis 2021 und prägten mit ihrem Engagement die nach der Wiedervereinigung neu gegründeten GEDOK-Regionalgruppe in Leipzig. In einer Führung durch die Ausstellung stellt Brigitte Blattmann (Fördermitglied der GEDOK Mitteldeutschland) die Künstlerinnen und deren Werke vor. 

 

Wann: 10. August 2022, 14:00 - 17:00 Uhr 

Wo: Ausstellungsfläche neben dem Literaturcafé im Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig


28. Juli - Einweihung der Gedenktafel für Ethel Smyth

20. Juli 2022

Leipzig würdigt am 28. Juli 2022 die englische Komponistin, Dirigentin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Ethel Smyth (1858-1944) mit einer Gedenktafel in der Salomonstr. 19. Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke und die deutsch-französische Dirigentin Eva Meitner werden gemeinsam um 11 Uhr die Tafel enthüllen.

 

Vor 145 Jahren kam die heute wohl bekannteste englische Komponistin unserer Zeit nach Leipzig, um sich hier am Konservatorium ausbilden zu lassen. Sie war eine aktive und mutige Frau, widersetzte sich bürgerlichen Konventionen und verfolgte konsequent das Ziel, im internationalen Musikbetrieb als Komponistin anerkannt zu werden. Sie engagierte sich in England für das Wahlrecht von Frauen und kämpfte immer wieder gegen Ressentiments: „Ich möchte, dass Frauen sich großen und schwierigen Aufgaben zuwenden. Sie sollen nicht dauernd an der Küste herumlungern, aus Angst davor in See zu stechen. Ich habe weder Angst, noch bin ich hilfsbedürftig; auf meine Art bin ich eine Entdeckerin, die fest an die Vorteile dieser Pionierarbeit glaubt." schrieb sie 1940.

 

Während ihres fünfjährigen Aufenthaltes in Leipzig (1877-1881) war sie Teil der hiesigen Musikszene. Ihre Oper „The Wreckers“ wurde am 11. November 1906 in Leipzig uraufgeführt und gilt bis heute als ihr wichtigstes Bühnenwerk. Zu Unrecht vergessen erhielt Ethel Smyth 2021 postum eine Grammy für ihre Sinfonie „The Prison“.

 

Der Zonta Club Leipzig Elster ist Initiatorin und Förderin der Gedenktafel, welche von der Leipziger Gestalterin Ina Henkel-Graneist entworfen wurde.

 

Termin:                      Donnerstag, 28. Juli 2022

 

Uhrzeit:                      11:00 Uhr

 

Ort:                             Salomonstr. 19, Großer Brockhaus

 

Ablauf:          

Begrüßung:                Frau Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin für Kultur der Stadt Leipzig

                                   Enthüllung der Tafel / Pressefotos

Würdigung:                Eva Meitner, Chefdirigentin des Sinfonischen Orchesters Hoyerswerda und Chefdirigentin des Freien                                                  Orchesters Leipzig, Lehrbeauftragte im Fach Dirigieren an der Universität Erfurt

 

Die musikalische Umrahmung übernimmt Brunhild Fischer, Querflöte.


ab 13. Juli - Ausstellung in der en passant Galerie

18. Juli 2022

Leibhaftig. Sich einverleiben. Ein Leib und eine Seele werden. Sich die Seele aus dem Leib schreien. Aufgebahrte Leiber. Was passiert, wenn unser Knochengerüst zwar noch seinen Körper trägt, aber im Schmerz, den es provoziert, Seele und Geist erniedrigt und so letztlich den Leib und unser In-der-Welt-Sein, unser Hiersein an Ort und Stelle, die sinnliche Präsenz infrage stellt? Die Kunstgeschichte ist voller Schmerzgestalten, Schmerzgeschichten. Doch ergeben sie tatsächlich Sinn? In ihren Bildern beschäftigt sich Mirette Bakir immer wieder mit der Erfahrung, dass uns mit dem Vertrauensverlust in unser körperliches Gerüst auch das Vertrauen in die Welt, der Sinn, die Sinnlichkeit und das Geborgensein in der eigenen Haut abhandenkommen. Gleichzeitig versteht sie ihre Malerei als eine Gegenkraft, die genau das beschwört, was uns am meisten das Gefühl verschafft, in der Welt zu sein und dabei am meisten bedroht ist: unser leibliches Selbst. Noch bis zum 30. September 2022 sind die Werke der Künstlerin in der GEDOK en passant Galerie zu sehen. 

 

Wann: ab 13. Juli bis 30. September 2022

Wo: Haus des Buches, Foyer 1. Etage, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig 

Mo - Do 9-17 Uhr sowie Fr. 9-16 Uhr

 


28. Juni - Performance mit Friedensstatue

22. Juni 2022

Friedensstatue im Innenhof des Völkerkundemuseums in Dresden, Foto: Martin Andreas Arendt. [entnommen aus dem Abstract: Mladenova, Dorothea (2022): Die Friedenstatue in Berlin:   Wie die nationalistische Lesart der  „Trostfrauen“ nach hinten losging*.]
Friedensstatue im Innenhof des Völkerkundemuseums in Dresden, Foto: Martin Andreas Arendt. [entnommen aus dem Abstract: Mladenova, Dorothea (2022): Die Friedenstatue in Berlin: Wie die nationalistische Lesart der „Trostfrauen“ nach hinten losging*.]

Von Leipzig nach Altenburg - Die Performance mit Friedensstatue (Trostfrau), am Dienstag, dem 28. Juni 2022, 10 Uhr, Treffpunkt: Westseite Hauptbahnhof Leipzig. Für den performativen Transport (Prozession) der Skulptur zum Zug suchen wir noch Aktivist:innen. (Sie brauchen nicht bis Altenburg mitzufahren.) 

 

Mit dem Zug nach Altenburg wird die Figur zum Marktplatz in Altenburg prozessionsartig transportiert. Für die Reise nach Altenburg mit dem Zug suchen wir noch Mitwirkende. In Altenburg endet die Friedensperformance in der Galerie am Markt.

 

Abfahrt:

Richtung Altenburg Hbf Leipzig/Tief:

10:40 Uhr // Ankunft Altenburg: 11:15 Uhr

 

Retour:

 

Altenburg 15:42 Uhr // Ankunft Leipzig 16:21 Uhr


ab 28. Juni - Start des Internationalen Kunstsymposiums der GEDOK

22. Juni 2022


5. Juli - Vernissage zur GEDOK-Ausstellung "Vier von vielen"

16. Juni 2022


Online-Umfrage zu Elternschaft im Kunstbetrieb der Freien Szenen

31. Mai 2022

Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen Grundlage werden für das Positionspapier: „Arbeitsrealitäten von Eltern in den Freien Künsten“. Darin werden Missstände benannt, Verbesserungsvorschläge gesammelt und Forderungen formuliert. Teilt Euch uns mit, damit wir gemeinsam Probleme ansprechen und konstruktiv Lösungen fordern können!

 

Die Umfrage richtet sich hauptsächlich an Künstler:innen bzw. generell Kulturschaffende, die Elternteil sind. Es werden individuelle Einschätzungen und die subjektive Wahrnehmung zur „Doppelrolle“ abgefragt, ebenso wie die vermeintliche Einschätzung der Umwelt. Trotzdem sind auch alle anderen herzlich eingeladen, die Umfrage zu beantworten. Weitere Informationen sowie die Umfrage gibt es hier >>>


4./ 5. Juni - Pfingsten auf dem Sonnenberg?

25. Mai 2022

Am 4. und 5. Juni lädt die Künstlerin Doreen Grün zum offenen Atelier nach Chemnitz ein. Höhepunkt wird das Konzert mit Johanna Ranft und Uwe Schnalle am Sa. um 17 Uhr bei mir im Atelier sein. Wer die begeisternde Atmosphäre 2020 erlebt hat, wird sich die Performance auch dieses Mal nicht entgehen lassen. Tut euch etwas Gutes, kommt vorbei und bringt eure Familien, Freund*innen und Bekannte mit. Denn es gibt im gesamten Wohngebiet bis in die Nacht hinein zahlreiche weitere Angebote für Kinder und Erwachsene. Nähere Infos unter: https://www.atelierdoreengruen.de/

 

Wann: 4. und 5. Juni 2022, 13:00 bis 18:00 Uhr

Wo: Atelier Doreen Grün, Ludwig-Kirsch-Str. 22, 09130 Chemnitz


3. Juni - Kulturlabor Grimma öffnet seine Türen

24. Mai 2022

Das neu gegründete Projekt “Kulturlabor Grimma” hat vor Kurzem seine Räumlichkeiten in der Hohnstädter Straße 3 bezogen. Da der Laden, in dem sich früher Photo Pippig befand, viele spannende Möglichkeiten bietet, werden dort bis zum Ende des Jahres ein Großteil der Kulturveranstaltungen des Projektes stattfinden. Er steht außerdem für Kooperationen mit Kulturschaffenden und Institutionen zur Verfügung. Am 3. Juni findet die Eröffnung der Räume - und gleichzeitig der Beginn des Projektes mit einer Kunstaktion, statt.

 

Interessierte Bürger:innen, Kulturschaffende und -liebhaber:innen sind aufgerufen, einen Stuhl zur Eröffnung vorbeizubringen und diesen bis Ende des Jahres als Leihgabe zur Verfügung zu stellen und, wer möchte, sich direkt damit porträtieren zu lassen. Die so entstandenen Bilder sollen in einer Fotostrecke zusammengefasst und später ausgestellt werden. So kann jede:r, der oder die will, Teil eines neuen Kunstprojektes werden. Es wird am 03.06.2022 außerdem Kaffee und Kuchen geben sowie die Gelegenheit, mit den Initiator:innen ins Gespräch zu kommen.

 

Hinter dem Projekt stehen junge Kulturschaffende und das Künstlergut Prösitz, die einen offenen Raum für künstlerische Projekte in Grimma zur Verfügung stellen und das Kulturangebot im Muldental bereichern möchten. Angedacht sind Kreativkurse, Ausstellungen, Konzerte, Jam-Sessions, Lesungen und Veranstaltungen, die dem künstlerischen Austausch dienen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Projekts: www.kulturlabor-grimma.de

 

Wann: 3. Juni 2022, 14:00 - 21:00 Uhr

Wo: Hohnstädter Str. 3, ehemals Photo Pippig, 04668 Grimma


28. Mai - WE ALL GOT THE JUICE

20. Mai 2022

Abbildung.: Katharina Stefanek, Vulva!, Durchmesser 84 cm, Stoff & Audiobox, 2022.
Abbildung.: Katharina Stefanek, Vulva!, Durchmesser 84 cm, Stoff & Audiobox, 2022.

„We all got the juice“ hinterfragt die Art und Weise wie in heutigen Gesellschaften über den Zyklus geredet und geschwiegen wird. 

Zum Weltmenstruationstag wird in der HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst mit der Tabuisierung gebrochen. 

 

Auf die Frage: Was Besucher:innen am 28. Mai in der Bibliothek der HALLE 14 erwarten wird, antwortet Constanze Kresta - Künstlerin und mit Johanna Bender eine der Initiatorinnen des Projekts -  folgendes: "Sie betreten die Ausstellungshalle und hören von allen Seiten leise Stimmen: Sie erzählen Geschichten von Menstruation. Dazwischen klingen Gesänge über den Zyklus. Diese Klänge tönen aus acht Objekten. Die Objekte kommentieren mit ihren Formen ebenfalls das Thema Menstruation und Zyklus."* 

 

Gesammelt wurden und werden die Erzählungen von menstruierenden, ehemals menstruierenden oder auch zukünftig menstruierenden Menschen über Blut, Sex, Schmerz, Kinderwunsch oder Schwangerschaftsangst, Krankheit, Solidarität, Menarche, Menopause, Geruch, Menstruationsprodukte, Scham, Stimmungen, Lust, Körper oder anderes im Mense-Archiv. In Verlauf eines Jahres sind bereits über einhundert Geschichten und musikalische Interpretationen zur Menstruation zusammengekommen. Aber auch zukünftig können Geschichten zur Menstruation geteilt werden. Dazu zeichnen die Zyklierenden ihre Erzählungen am besten gleich als Sprachnachricht auf und schicken sie direkt zu den Initiatorinnen aufs Handy (0176 404 38227). 

 

Wann: Weltmenstruationstag -  28. Mai 2022

Wo: HALLE 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst Leipziger Baumwollspinnerei Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig

 

* entnommen aus dem folgenden Interview >>>


ab 20. Mai - D U R C H R E I S E

19. Mai 2022

D U R C H R E I S E - eine  Ausstellung der Künstlerin U t e  H a r t w i g – S c h u l z mit Plastiken, Reliefs und Skulpturen bis hin zu Rauminstallationen wird am Freitag, den 20. Mai 2022 in der 'galerie drei der DRESDNER SEZESSION 89 e.V. eröffnet. 

 

D U R C H R E I S E - mit diesem Ausstellungstitel verweist Künstlerin auf ihre eigene Lebensreise.

 

Christine Dorothea Hölzig reflektiert es so: "Der Lebenskreislauf in all seinen Stationen. Die Künstlerin Ute Hartwig-Schulz schafft bildhauerische und installative Kompositionen, die Vorstellungen von den Kräften und Verlusten der Gegenwart evozieren."

 

"In den Skulpturen, Plastiken und Installationen findet sie sinnbildhafte Motive für ihre Fragen nach einer Standortbestimmung. Diese münden in der Suche nach dem heutigen Platz der Weiblichkeit, ihrer Autonomie und darin eingebettet der Mutterschaft; ihrer Kräfte und Wirkungen in der Gesellschaft – stets als Vergegenwärtigung und auch Konkretisierung des eigenen Selbstverständnisses."

 

Die Künstlerin Ute Hartwig Schulz selbst beschreibt ihre künstlerische Position wie folgt: "Seit Urzeiten benutzen die Menschen Materialien der Erde, wie Steine, Tone und Metalle, um sich auszudrücken und sichtbare Spuren zu hinterlassen. Diese Materie hat ihre ihre Gesetze. Alles Materielle bleibt durch eine gewisse Festigkeit und Stabilität auf der Erde bestehen. Der Mensch hat es gelernt, sich im Gleichklang mit dieser Materie zu verhalten. Wenn es um figürliche Plastik geht, spiegeln sich auch darin  die Gesetze der Natur wider. Die bildliche Darstellung des Menschen muss genauso stabil, fest und sicher stehen können. Oder liegen, oder sitzen. Tut sie es - gewollt -nicht, dann drückt sich darin etwas Unheilvolles, Schwankendes oder Gefährdetes aus. Figürliche Themen wie „Stehen, Sitzen und Liegen“ kann man analog als Statik des Menschen begreifen. Als Architektur des Menschen. Dies ist die Grundlage oder das Handwerkzeug für figürliches Gestalten und meint übertragen ein Fundament für Mensch(lichkeit). In der Menschheitsgeschichte hatten auch die Bildhauer eine herausragende und wichtige Bedeutung für den Transport von Wissens- und Kulturvermittlung. Bilder sind wichtig für den Menschen und seine Auseinandersetzung mit der Zeit. Gestern, Heute und Morgen."

 

Weitere Informationen sind auf folgender Homepage zu finden: www.sezession89.com 

 

Wann: ab 20. Mai bis 2. Juli 2022

Wo: Dresdner Sezession 89 e.V. galerie drei, Prießnitzstraße 43, 01099 Dresden 

 


1. Juni - Digitale Konferenz "Elternschaft & Kunstbetrieb"

14. Mai 2022

Unter dem Thema "Elternschaft und Kunstbetrieb" wurde 2021 im Rahmen der ersten Online-Netzwerkveranstaltung ein thematischer Schwerpunkt auf den Erfahrungsaustausch und die Selbstermächtigungsstrategien sogenannter „Eltern-Künstler:innen“ gerichtet.

 

In der diesjährigen digitalen Ausgabe wird zum einen der wissenschaftliche Blick von außen gesucht auf die Thematik der Elternschaft im Spannungsfeld der Künste, zum anderen praktische Vorschläge und politischer Forderungen fixiert. Ein „Eltern und Künstler:in“-Sein zwischen Flexibilität und Struktur. Ziel ist es, sich mit Hilfe künstlerischer Keynotes, Impulsen und Sessions sowie Expert:innenanalysen in den Themenkomplex einzuarbeiten. Hier geht es zum detaillierten Programm sowie zur Anmeldung. 

 


2.Mai 2022

Ausschreibung bis 12. Mai verlängert

Die Ausschreibung zum VII. Internationalen Kunstsymposium 2022 »Gedankensplitter« wurde bis zum 12. Mai 2022 verlängert. Sie richtet sich an professionell tätige Künstler:innen in Bereichen der bildenden Kunst wie Malerei, Bildhauerei, Mural Art, Installation, Fotografie. Ebenso können sich Künstler:innen bewerben in weiteren künstlerischen Bereichen wie Videokunst, Komposition, Darstellende Kunst wie Performance, Tanz, szenische Formate oder auch LandArt, Landschaftsarchitektur oder Audiokunst, Lichtkunst, Literatur. Eingeladen sind Künstler:innen aus Deutschland sowie Gast-Künstler:innen entlang der Via Regia Cultura, der Kulturstraße des EuroparatesAlle wichtigen Hinweise zu den Ausschreibungsmodalitäten gibt es hier >>>

 

Foto: Nori Blume, 2021.
Foto: Nori Blume, 2021.

2.Mai 2022

Unterstützung für Projekt zum Weltmenstruationstag gesucht

Objekt aus der Installation „We all got the juice“ von Constanze Kresta + Johanna Bender, hier sehen sie den „Party Uterus“ von Theresa Groß, Stoff, Styropor, Holz, Draht, 2022.
Objekt aus der Installation „We all got the juice“ von Constanze Kresta + Johanna Bender, hier sehen sie den „Party Uterus“ von Theresa Groß, Stoff, Styropor, Holz, Draht, 2022.

Am 28. Mai 2022 ist Weltmenstruationstag. (https://menstrualhygieneday.org/) Der Tag wurde von Frauenrechtsinitiativen ins Leben gerufen, um für mehr Periodenaufklärung zu sorgen und auch für die Menstruierenden zu sprechen, die aufgrund von Krieg, Flucht, Armut, Religion oder fehlendem Wasser nur sehr erschwert gesund menstruieren können. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung blutet rund 40 Jahre ihres Lebens einmal im Monat, das sind ca. sieben Jahre in einem Leben. Menstruation ist normal, doch bisher wird darüber nur wenig gesprochen. Johanna Bender, Constanze Kresta und Lisa Ludwig, Künstlerinnen und Sozialarbeiterinnen aus dem Leipziger Westen wollen daran etwas ändern. Sie arbeiten schon im dritten Jahr gemeinsam an vielfältigen künstlerischen Aktionen anlässlich des Weltmenstruationstages. Für ihr Mense-Archiv - Eine digitale Sammlung von Menstruationsgeschichten  suchen sie Unterstützung. 

 

Worum geht's dabei? 

Wir - Johanna Bender und Constanze Kresta - rufen mit Unterstützung feministischer Bündnisse und Frauenvereinigungen (fem. Bibliothek MonaLiesA, queeres Zentrum RosaLinde, Louise-Otto-Peters Gesellschaft, Instagram: feministischer_Streik_Leipzig, feministische_Recherchegruppe, Terre de Femme, SAIDA e.V., Frauentreff, GEDOK Mitteldeutschland e.V. ...) FLINTA*s dazu auf Geschichten ihrer Menstruation zu teilen. Die Zyklierenden sprechen die Erzählungen als Sprachnachricht auf und schicken sie direkt zu uns aufs Handy (0176 404 38227).  Wir suchen Geschichten von menstruierenden, ehemals menstruierenden, zukünftig menstruierenden Menschen. Geschichten über Blut, Sex, Schmerz, Kinderwunsch oder Schwangerschaftsangst, Krankheit, Solidarität, Menarche, Menopause, Geruch, Menstruationsprodukte, Scham, Stimmungen, Lust, Körper oder anderes. 

 

Einen Teil der Geschichten aus dem Mense-Archiv, sowie Sprechgesang und Wörtercollagen präsentieren wir in der Objekt-Sound-Installation "We all got the juice", am Weltmenstruationstag, 28. Mai im Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Halle 14, Spinnerei, Leipzig zu sehen sein wird. 

 


6. Mai - Ausstellungseröffnung in der Alten Nikolaischule

28. April 2022


5. Mai - Künstlerinnengespräch

In der Fastenzeit befindet sich der Körper in einem Ausnahmezustand. Spirituelle, geistige und künstlerische Prozesse werden gefördert und neue Ebenen öffnen sich. Jedes Fasten ist anders und bringt andere Zustände und Stimmungen mit sich, was sich auch in den künstlerischen Arbeiten wieder spiegelt. Das Fasten regt die natürlichen Selbstheilungskräfte an und ist eine umfassende Regeneration auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Wie die Leipziger Künstlerin Anja Böttger Stimmungen, Zustände und Empfindungen dieser Zeit in abstrakte Ölkreide-Bilder einfließen lässt, erzählt sie im Künstlerinnengespräch am 5. Mai. 

 

Wann: 5. Mai, ab 17:00 Uhr 

Wo: Haus des Buches, Foyer 1. Etage, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Künstlerin Anja Böttger, Stil aus Video "Farb- und Formtagebuch", http://www.anja-boettger-art.de/index.php?id=2.
Künstlerin Anja Böttger, Stil aus Video "Farb- und Formtagebuch", http://www.anja-boettger-art.de/index.php?id=2.